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Works antidisciplinarily, is a speculative and a computational designer.
He currently lives in Ravensburg / Stuttgart.

Diploma – Generative Systeme (d)

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- Ein Kompendium der visuellen Möglichkeiten generativer Systeme -

Diplomarbeit von Julia Laub und Benedikt Groß, Co-Autoren Joreg und Rainer Kohlberger, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

Methodensammlung bildgebender generativer Techniken für „gestaltungsaffine“ Leser. Theoretische und geschichtliche Einführung, praktischer Teil mit Code-Beispielen und Vorstellung bereits real existierender Projekte zur Thematik.

„Generative Systeme“ ist ein Kompendium in Buchform von bildgebenden generativen Methoden das zweierlei leistet: erstens kann sich der LeserIn auf einfache Art einen Überblick über das Themenfeld verschaffen und zweitens anhand konkreter Beispiele lernen, sich selbst generative Systeme zu Nutze zu machen.

Unter generativen Systemen sind Regelwerke zu verstehen, mit deren Hilfe sich komplexe Visualisierungen erzeugen lassen. Diese Visualisierungen kennzeichnet, dass sie nicht mehr mit der klassischen Vorgehensweise (Objekte werden einzeln von Hand editiert) realisierbar sind.

Da sich die Computer-Technologie rasant weiterentwickelt und immer mehr Möglichkeiten bietet, werden generative Systeme zukünftig immer wichtiger und populärer werden. Man kann dies besonders in den letzen Jahren an dem vermehrten Auftreten neuer Software Tools sehen, die speziell für generative Zwecke konzipiert wurden.

Momentan besteht damit eher ein Defizit in der Dokumentation und Information als ein Defizit an „Möglichkeiten“, wie es Mitte der neunziger Jahre der Fall war. Zu keinem Zeitpunkt in der Computer- und Mediengeschichte waren derart viele potentielle Möglichkeiten einer solch breiten Öffentlichkeit zugänglich. Bisher existiert insbesondere für ein Publikum aus dem gestalterischen Umfeld (Design, Medieninformatik, Kunst etc.) keine Literatur, die einen guten Überblick bietet und dazu auch zeigt „wie es geht“. Die Diplomarbeit „Generative Systeme“ versucht diese Lücke zu schließen.

Das Buch setzt inhaltlich aus folgenden 4 Teilen zusammen:

  • Theorie, geschichtliche und thematische Einführung in das Thema generative Gestaltung
  • Input, Sammlung von Eingabemöglichkeiten (Timeline, Parsing, Tracking etc.)
  • System, Sammlung generativer Methoden
  • Output, Auswahl real existierender Projekte, Verweise zurück zum Buchteil „System“

Im 2. Teil „Input“ werden verschiedene Techniken zur Erfassung von Daten vorgestellt. Der 3. Teil „System“ besteht aus einer Sammlung von generativen Methoden der visuellen Gestaltung. Die Anwendung aller Beispiele wird anhand der beiden Programmiersprachen Processing und VVVV erläutert. Der 4. Teil „Output“ ist ein Bildteil, der die erwähnten Techniken in konkret realisierten Arbeiten zeigt.

Auswahl an Doppelseiten

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Theorie

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System

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Output

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Anhang

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